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Die Kunst des Flintenschießens

Ruhe in Schleswig-Holstein

Was den Jagdparcours angeht, ist es ruhig geworden in Schleswig-Holstein, aber das könnte sich auch noch ändern. Bedingt durch den Politikwechsel in Kiel könnten Entscheidungen verantwortlicher Behörden künftig anders ausfallen. Hinzu kommt, dass nunmehr ein neues Landesnaturschutzgesetz gilt, das allerdings derzeit noch recht zahnlos ist. Aber die Durchführungsverordnung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

In Warder rasseln derweil die Säbel: Die Bürgerinitiative aus der Nachbargemeinde scheint sich nun auf eine prozessuale Auseinandersetzung einlassen zu wollen. Man kann nur hoffen, dass das Kostenrisiko nicht den einen oder die andere unglücklich machen wird. Den Betrieb auf dem Schießstand beeinflusst das indes nicht.

Die Gerüchte aber, die man so in Warder aufschnappen kann, gehen von einer rechtkräftigen Entscheidung noch in diesem Jahr aus. Wie stark das Interesse bei den Bürgern noch ist, wird man am 18. Juli erfahren können, wenn der Tagesordnungspunkt "Resolution zum Zwecke der Sanierung des Schießstandes Warder und Verhinderung weiterer Umweltschäden auf dem Schießplatzgelände" behandelt wird.

Auch in Kasseedorf scheint es nun in die Schlacht 2.0 zu gehen: Wie die Kieler Nachrichten am 3. Juli berichten, hat das staatliche Umweltamt in Kiel am 2. Juli für das geplante Schießsportzentrum in Kasseedorf die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Seit gut sieben Jahren rangeln nun der Landesjagdverband und die Gegner gerichtlich um das Millionen schwere Projekt, das nun wohl in den finalen Akt geht.

Der geplante Landesjagdparcours soll indes in Hartenholm ausgetragen werden, nachdem im vergangenen Jahr kurzfristig statt Warder der Schießstand in Hede herhalten muss.

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Ansätze sind da...

Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Zumindest was das Kostenrisiko angeht, brauchen wir uns um Warder wohl keine großen Sorgen zu machen. Der interessierte Investor gehört wohl eher zu der Gruppe, die sich eine regionale BI nicht wünschen würde!

Der Schießstand in Heede bietet Parcoursschützen seit Anfang des Jahres eine zweite Möglichkeit, ein paar Tauben außerhalb der DJV-Trap-Skeet-Disziplinen zu schießen. Neben dem bekannten Stand mit Rollhasen und Tauben, wurde der Trapstand durch drei zusätzliche Maschinen erweitert. So können neben einer quer fliegenden Taube und eingebundenen Traptauben zwei schräg auf den Schützen zufliegende Tauben in unterschiedlichen Kombinationen geschossen werden. (Der Trapstand ist Mi+Sa-Nachmittag geöffnet, die anderen Stände auch Sa-Vormittag.)

Viele Grüße,

Rodney. 

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