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Die Kunst des Flintenschießens

Abschied

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Nun weichen die Gerüchte der sicheren Erkenntnis: Am Flintenparcours Dornsberg wird es auf absehbare Zeit keine international bedeutsamen Wettkämpfe im Jagdparcours mehr geben. Dies wurde offiziell vom Vizepräsidenten des TIRO e.V., Hanjo Wimmeroth, gegenüber dem Südkurier bestätigt.

Der Grund liegt in dem Benutzungsverbot von Bleischrot auf Schießständen in Baden-Württemberg ab 2005. Das Bundesland hat damit die Vorgaben des in den 90er Jahren von der damiligen Bundesumweltministerin und heutigen CDU-Chefin Angela Merkel entwickelten Bundesbodenschutzgesetzes umgesetzt.

Für die Freunde des Jagdparcoursschießen stellt diese Entwicklung wohl den größten Verlust in Deutschland dar. Die angebliche Alternative, die Verwendung von Weicheisen, mag bei anderen Disziplinen wie Skeet und Trap durchaus erwägenswert sein, aber gerade bei einer Jagdparcousanlage wie dem Flintenparcours Dornsberg ist das Gefährdungspotenzial für die Schützen und Zuschauer durch Querschägler zu groß, um Wettkämpfe abhalten zu können.

Was bleibt ist die Erinnerung an viele großartige Wettkämpfe in den vergangenen 15 Jahren: Der TIRO-Verband hat die überwiegende Zahl seiner bisher 16 Deutschen Meisterschaften und zahlreiche Landesmeisterschaften hier austragen lassen und für die F.I.T.A.S.C. wurden mehrere Grand Prix, zwei Europa- und zuletzt 2002 die Weltmeisterschaft ausgerichtet, wodurch die Anlage international bekannt und beliebt wurde.

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Re: Abschied

Es ist wirklich ein Jammer, dass eine so schöne und international etablierte Schießanlage der Willkür von Politikern und Verwaltungsbeamten zum Opfer fallen musste. Die Damen und Herren, die dafür verantwortlich zeichnen, haben offensichtlich von den Einschätzungen anderer Nationen zum Thema der Umweltverträglichkeit von Blei- und Weicheisenschroten noch nichts erfahren (wollen). Während auf der offiziellen Web-Site des Flintenparcours Dornsberg nichts über diese tragische Entwicklung zu erfahren ist, geht die Ortsgruppe Engenund Mühlhausen-Ehingen des BUND mit dieser Entwicklung hausieren. Schade eigentlich...

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